School Sisters of St. Francis
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Über uns
Franziskanische Werte

Der hl. Franziskus von Sr. Helena Steffensmeier

Die Schulschwestern des hl. Franziskus machen sich die Tradition des hl. Franziskus und der hl. Klara von Assisi zu Eigen. In unseren Apostolatsdiensten, unserem Gemeinschaftsleben und unseren Beziehungen folgen wir dem Ruf des Evangeliums. Es ist unsere Aufgabe, in der Welt Quelle neuen Lebens, neuen Denkens und neuer Hoffnung zu sein. Als Franziskanerinnen sind wir bestrebt, im Einklang mit der gesamten Schöpfung zu leben. Dabei werden wir von unseren vier Franziskanischen Grundwerten geleitet: Bekehrung, Gebet, Armut und Mindersein.

Die Bekehrung war ein sehr bedeutender Wert im Leben von Franziskus und Klara. Die beiden Heiligen schritten über den Status quo ihrer Zeit hinaus und gründeten zwei große Ordensgemeinschaften: die Minderbrüder und die Klarissen. Sowohl Franziskus als auch Klara stammten aus reichen Familien, und beide spürten das Bedürfnis, alles loszulassen, was sie von Christus abbringen könnte. Sie taten es, indem sie in die Fußstapfen Jesu traten. Dies brachte eine tiefgründige Bekehrung mit sich – eine völlige Hingabe ihres Lebens an Gott und den Dienst an Gottes Volk!

Das Gebet ist ein Grundwert des Franziskanischen Lebens – das Gebet, das der Tiefe des Innenlebens entspringt. Für Franziskus und Klara war das gesamte Leben im Gebet verwurzelt: Apostolatsdienst, Gemeinschaft, Einsamkeit und Stille, Freude und Schmerz. Indem wir uns diese Werte zu Eigen machen, sind wir gerufen, Gott in unserem Leben zu lieben, anzubeten, zu loben, zu segnen, zu preisen und ihm zu dienen.
Die hl. Klara segnet das Brot von Sr. Helena Steffensmeier

Die Armut spiegelte für Franziskus und Klara die Armut Jesu wider, weil Jesus „keinen Ort hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte.“ So sind wir gerufen, unser Leben in völliger Abhängigkeit von Gott zu leben, indem wir uns mit Menschen identifizieren, die Arm sind, einen einfachen Lebensstil führen und alles miteinander teilen. Unsere Armut erstreckt sich über die materielle Armut hinaus, sie ist eine „Gesinnung des Herzens“. Indem wir uns diese Gesinnung zu Eigen machen, sind wir bestrebt, die Anliegen der Armen in unserer Welt zu erkennen und unsere Gaben, Talente, Ideen, Ressourcen und unser Gebet mit ihnen zu teilen.

Das Mindersein bezog sich zu Franziskus und Klaras Zeit auf den sozialen und ökonomischen Status. Obwohl beide Heilige aus reichen Familien stammten, trafen beide eine bewusste Entscheidung, sich den Minores anzuschließen. Beide hatten eine große Liebe für „Gottes Kleine“ – die Randschichten, die Unterdrückten, die Hilflosen und die Ungewollten – und stellten sich aktiv in ihren Dienst. Heute ist unsere Aufgabe nicht geringer – die „Kleinen“ in unserer Mitte aufzusuchen und in Solidarität mit ihnen zu leben.

Regel und Leben der Brüder und Schwestern von Regulierten Dritten Orden des heiligen Franziskus. Kommentar von Margaret Carney, OSF und Thaddeus Horgan, SA. Copyright 1982, 1997 by Franciscan Federation, Washington, DC.